Anajô Kinderhilfswerk

GUARABIRA + PARAIBA + BRASILIEN

Kindheit braucht einen Ort, an dem sie stattfinden darf.

Das Anajô Kinderhilfswerk begleitet rund 120 Kinder in Guarabira im Nordosten Brasiliens. Mit Bildung, warmen Mahlzeiten, verlässlichen Bezugspersonen und Raum für Bewegung und Kreativität stärken wir ihren Alltag.

Von Feldkirch aus unterstützt unser ehrenamtliches Team die Arbeit vor Ort.

Der Nordosten Brasiliens ist reich an Wärme und Musik, aber arm an Perspektiven. Viele Familien leben von Gelegenheitsarbeit. Wenn das Geld knapp wird, fehlt zuerst das regelmässige Essen für Kinder, dann die Schule.

Wir setzen genau dort an: ein Ort mit festen Bezugspersonen, ein Tagesablauf, auf den Verlass ist.

Nichts Großes, aber etwas, das bleibt.

In Guarabira entscheidet oft der Zufall darüber, wie ein Kind aufwächst.

Anajô auf einen Blick

Rund 120 Kinder
werden durch unsere Angebote begleitet. Rund 80 Kinder kommen täglich; für zusätzliche Plätze bestehen Wartelisten.

An 5 Tagen warme Mahlzeiten
geben Kindern eine verlässliche Stärkung im Alltag.

100 % ehrenamtlich in Österreich
Unser österreichisches Team engagiert sich ohne Gehalt.

Spenden sind in Österreich steuerlich absetzbar.

Warum es uns gibt

Kinder brauchen mehr als das Nötigste. Sie brauchen Menschen, die zuhören, Zeit zum Lernen und einen Ort, an dem sie dazugehören.

Nicht alle Familien können das im Alltag allein ermöglichen. Anajô unterstützt Kinder und ihre Familien in Guarabira mit regelmäßigen Angeboten und persönlicher Begleitung. Dabei stehen die Fähigkeiten, Interessen und die Würde jedes Kindes im Mittelpunkt.

Vier Dinge, die wir jeden Tag möglich machen

Gemeinsam essen

Eine warme Mahlzeit stärkt. Ein gemeinsamer Tisch schafft darüber hinaus Zeit für Gespräche, Begegnung und Gemeinschaft.

Lernen und entdecken

Wir unterstützen Kinder beim Lernen und geben ihnen Raum, Fragen zu stellen, Neues auszuprobieren und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

Einen sicheren Ort erleben

Verlässliche Bezugspersonen und ein geregelter Alltag geben Orientierung. Bei Anajô sollen Kinder sich angenommen fühlen und Unterstützung finden.

Raum für Kindsein haben

Spielen, Capoeira, Musik und kreative Angebote gehören dazu. Kinder dürfen sich bewegen, Talente entdecken und gemeinsam Freude erleben.

Aktuelles Ziel 2026/2027

Casa Anajô fertigstellen

Casa Anajô: Mehr Raum für Lernen und Rückzug

Auf dem Anajô-Gelände entsteht ein zusätzliches Nebengebäude. Casa Anajô schafft Platz für ruhiges Lernen, Rückzug und vertrauliche Betreuungsgespräche sowie für Besucherinnen und Besucher. Eine kleine Küche ergänzt die Räume.

Die große Küche und der Speisesaal befinden sich bereits im Hauptgebäude.

23.850 € von 40.000 € sind gesammelt.
Noch 16.150 € fehlen.

Redaktionell aktualisiert: 7. Oktober 2026. Baukosten können sich durch Materialpreise und Verfügbarkeit vor Ort verändern.

Gemeinsam machen wir aus dem bestehenden Rohbau einen nutzbaren Ort für Kinder.

Menschen, die Verantwortung übernehmen

Joseilda leitet Anajô in Guarabira und begleitet dort täglich rund 80 Kinder. Sie organisiert den Alltag, betreut die Kinder und ist eng in die Entwicklung von Casa Anajô eingebunden.

Hailton „Hayu“ da Silva ist Gründer von Anajô Brasilien und Anajô Österreich, Obmann des österreichischen Vereins sowie Capoeira-Mestre und Gründer von Ideal Capoeira. Er pendelt zwischen Österreich und Brasilien und begleitet die Arbeit auf beiden Seiten persönlich.

Unterstützt werden beide von ehrenamtlichen Teams in Brasilien und Österreich. So bleiben Entscheidungen, Projektarbeit und Spendenverwendung eng miteinander verbunden.